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Belletristik

BERLIN
Stadt der Erinnerungen

Reiseführer
Herausgegeben von Maria Czaputowicz, Urszula Cyrynger und Joanna Marszałek
Broschur, 12,0 x 21,0 cm, 280 Seiten, m. 42 teilw. farbigen Abbildungen, 17,90 €
ISBN 978-3-943583-66-3
Erscheint im IV. Quartal 2017.

Zum Buchinhalt:
Woran erinnert sich die Stadt Berlin?
Woran kann es sich nicht erinnern?
Was würde es lieber vergessen?
Dieser Stadtführer bietet Antworten zu diesen Fragen. Junge polnische Historiker, Soziologen und Kulturwissenschaftler haben sich mit der kollektiven Erinnerung im Stadtraum Berlins befasst und einen außergewöhnlichen Stadtführer verfasst. Sie führen uns durch Berlin und bringen uns nicht nur die Geschichte, sondern auch die Bedeutung der wichtigsten Gedenkorte Berlins näher.
„Berlin. Stadt der Erinnerung“ beinhaltet 20 Artikel, die nicht nur die bekanntesten, sondern auch die weniger in der öffentlichen Wahrnehmung stehenden Orten den Spuren der beiden totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts gewidmet sind. Das Buch erklärt das Phänomen der komplizierten stadtmorphologischen Struktur Berlins, indem es in den Kontext des kollektiven Gedächtnisses und der Geschichtspolitik im heutigen Deutschland dargestellt wird.


Ehregott A. C. Wasianski 
Kant in seinen letzten Lebensjahren
Broschur, 12,0 x 17,0 cm,  ca. 144 Seiten,  9,90 €
ISBN 978-3-943583-61-8 
Erscheint im IV. Quartal 2017.


Lyrik

Ulrich Grasnick
Fermate der Hoffnung
Hommage an Marc Chagall
Gedichte Deutsch/Russisch
Nachdichtung aus dem Deutschen von Wjatscheslaw Kuprijanow, Irina und York Freitag
Broschur, 12,0 x 21,0 cm, 176 Seiten, 12,90 €
ISBN 978-3-943583-99-1
Erscheint im IV. Quartal 2017.

Wie bei Chagall so auch bei Grasnick fallen Naturbild, Elemente aus der Welt der Musik und die Darstellung menschlicher Beziehungen in eins, loten sich gegenseitig aus, bestätigen einander – nirgends stehen sie im Gegensatz. Visionen von Harmonie? Ulrich Grasnick hat hierfür seine eigene Metapher: Fermate der Hoffnung.
York Freitag

Как у Шагала, так и у Грасника связываются в единое целое картины природы, элементы из мира музыки, изображение человеческих отношений; они проникают в суть друг друга, подтверждают друг друга — нигде нет противоречия. Концепция гармонии? Ульрих Грасник находит собственную метафору: фермата надежды.
Йорк Фрайтаг

Der Autor
Geboren 1938 als Sohn eines Apothekers in Pirna. Studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber" in Dresden und gehörte zum Ensemble der Komischen Oper Berlin unter Walter Felsenstein. Unter Grasnicks zahlreichen Veröffentlichungen sind jene hervorzuheben, in denen seine enge Beziehung zur bildenden Kunst erkennbar ist: „Liebespaar über der Stadt" (1979) und „Hungrig von Träumen (1990) – beide mit Gedichten zu Bildern von Marc Chagall – sowie „Das entfesselte Auge. Hommage à Picasso“ (1988), „Pastorale“ mit Gedichten zu Gemälden und Holzschnitten von Karl Schmidt-Rottluff und „Fels ohne Eile" mit Gedichten zu Bildern von Stefan Friedemann (2003).
Günter Schwarze vertonte Gedichte zu Marc Chagall von Ulrich Grasnick wie auch sein Gedicht „Das Licht der Steine löscht die Nacht“ anlässlich des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche. In Japan wurde 2011 Günter Schwarzes „Akatonbo – und die Libelle flog“ nach Worten von Ulrich Grasnick uraufgeführt.
Ulrich Grasnick leitet seit 1975 den Berliner Dichterkreis Köpenicker Lyrikseminar/Lesebühne der Kulturen. Seit 2017 lobt er einen von ihm gestifteten Lyrikpreis aus.
Er ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller und lebt in Berlin.

Писатель
Ульрих Грасник: Родился в 1938 году в семье фармацевта в Пирне. Закончил Высшую школу музыки «Карл Мария фон Вебер» в Дрездене по классу вокала. Работал в ансамбле Музыкального театра «Комическая опера» в Берлине под управлением Вальтера Фельзенштейна.
Среди многочисленных публикаций выделяются те, в которых узнаваема его тесная связь с изобразительным искусством: «Любящие над городом» (1979) и «От мечтаний голод» (1990), оба цикла стихов к картинам Марка Шагала, а также «Развязанный глаз. Чествование Пикассо» (1988), «Пастораль» со стихами к полотнам и ксилографиям Карла Шмидт-Ротлуфа и «Утёс без спешки» со стихами к картинам Штефана Фридеманна (2003).
Гюнтер Шварце переложил на музыку стихи Ульриха Грасника к картинам Марка Шагала, а также его стихотворение «Свет камней стирает ночь» по случаю восстановления Дрезденской Фрауенкирхе. В Японии в 2011 году впервые было представлено публике «Акатонбо — и стрекозы полетели» Гюнтера Шварце на слова Ульриха Грасника.
Ульрих Грасник руководит с 1975 года берлинским поэтическим кружком «Кёпеникский семинар лирики. Литературная сцена культур». C 2017 года присуждает учрежденную им премию поэзии.


Historische Raritäten
EDITION RARA AVIS

hrsg. von Martin A. Völker

 

Christoph Martin Wieland
Koxkox und Kikequetzel
Eine mexikanische Geschichte
Herausgegeben von Bernd Kemter.
Mit einem Nachwort von Dr. Berthold Heizmann. 
Broschur, 12,0 x 19,0 cm, 342 Seiten, 9 Scherenschnitte von Elke Sieg, 14,90 €
ISBN 978-3-943583-92-2
Erscheint im IV. Quartal 2017.

Christoph Martin Wieland (1733–1813) erzählt die Geschichte von zwei Liebenden, die sich nach einer alles verschlingenden Sintflut scheinbar allein in einer paradiesischen Landschaft befinden. Doch das Verhängnis droht. Eine dritte Person sprengt den harmonischen Zweierbund. Die alten Sünden der Menschheit kehren wieder. Wird es ein Happy End für Koxkox und Kikequetzel geben und für die Menschheit einen Ausweg aus ihrer Misere? Mit einer überzeugenden Antwort kann Wieland nicht aufwarten, aber immerhin lässt er der Hoffnung Raum und sorgt für gute Unterhaltung.
In seiner 1874 veröffentlichten Geschichte der National-Oekonomik in Deutschland rügt Wilhelm Roscher den Schriftsteller Wieland wegen dessen Vorliebe für „schlüpfrige Liebesgeschichten“. Wieland versuche den „Ursprung der bürgerlichen Gesellschaft“ auf „höchst unsaubere Weise zu erklären“. Heute kann das durchaus als Lob verstanden werden.


Edition Lessinghaus

hrsg. von Martin A. Völker

Zur Edition
Wie kein anderer Name steht der Name Lessings in Berlin für eine Kunstaffinität, eine Bildungs- und Humanitätstradition, die über das 18. ins 21. Jahrhundert reicht. Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) weilte während seines letzten Aufenthalts in Berlin 1765 bis 1767 im Haus Am Königsgraben 10. Es gehörte dem Kupferstecher und Verleger Johann David Schleuen (1711–1771) und befand sich bis zum Abriss am 3. Oktober 1910 in der Nähe des Bahnhofs Alexanderplatz. Anfang 1908 wurde dort das Lessing-Museum eingerichtet, welches wenige Tage nach dem Abriss des Gebäudes im Nicolaihaus in der Brüderstraße 13 wiedereröffnet wurde. Mit dem Lessing-Museum waren auch verbunden die Lessing-Gesellschaft und die berühmte Lessing-Hochschule, die bis zu ihrer Gleichschaltung und Zerschlagung während der NS-Zeit tausende Berliner Hörer verzeichnen konnte.
Der Anthea Verlag unterhält eine Dependance in dem heutigen Lessinghaus, einem mit einer Lessing-Gedenktafel versehenen Nachbau im Nikolaiviertel, Nikolaikirchplatz 7. Dieser Ort ist ebenso geschichtsträchtig: zwischen 1752 und 1755, während seines zweiten Aufenthalts, wohnte Lessing beengt im 2. Stock des alten Fachwerkbaus Nikolaikirchplatz 10, von wo aus er mit seinen Freunden Moses Mendelssohn (1729–1786) und Friedrich Nicolai (1733–1811) verkehrte.
Die Edition Lessinghaus pflegt die Traditionslinien und das Erbe Lessings in Berlin.

Zum Herausgeber der Edition
Martin A. Völker, geboren 1972 in Berlin. Dr. phil., Kulturwissenschaftler und Ästhetiker. Nach langjähriger Lehrstuhlassistenz am Seminar für Ästhetik der Berliner Humboldt-Universität arbeitet er heute als Publizist und Lektor, Dozent und Sciencecoach. Seit 2016 wirkt er als Gastprofessor für Germanistik an der Universität Stettin. Völker schreibt Essays zu vergessenen Autorinnen und Autoren der Literaturgeschichte des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, deren Werke er neu herausgibt, daneben Lyrik und Kurzprosa. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, im Internationalen PEN-Club sowie in der europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“ (Hansestadt Minden). Zuletzt erschienen als Editionen mit Völkers Essays: Katarina Botsky: In den Finsternissen (2012); Katarina Botsky: Krähendämmerung (2014); Peter Baum: Im alten Schloß (2015); Gerhard von Amyntor: Eine moderne Abendgesellschaft. Plauderei über Antisemitismus (2016).

 

Band 2
Gotthold Ephraim Lessing
Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück
Gebunden, 12,0 x 21,0 cm,  ca. 180 Seiten, 2 Illustrationen von Franz Peters, 16,90 €
ISBN 978-3-943583-69-4
Erscheint im IV. Quartal 2017.


Band 3
Gotthold Ephraim Lessing
Nathan der Weise
Gebunden, 12,0 x 21,0 cm,  ca. 210 Seiten, 3 Illustrationen von Franz Peters, 16,90 €
ISBN 978-3-943583-67-0
Erscheint im IV. Quartal 2017.


Edition Berliner Leben

Wilhelm Raabe
Die Chronik der Sperlingsgasse
Broschur, 12,0 x 19,0 cm, 342 Seiten, 14,90 €
ISBN 978-3-943583-76-2
Erscheint im IV. Quartal 2017.


Kinderbücher

 


Russischsprachige Literatur

Belletristik

 

Lyrik

Ulrich Grasnick
Fermate der Hoffnung
Hommage an Marc Chagall
Gedichte Deutsch/Russisch
Nachdichtung aus dem Deutschen von Wjatscheslaw Kuprijanow, Irina und York Freitag
Broschur, 12,0 x 21,0 cm, 176 Seiten, 12,90 €
ISBN 978-3-943583-99-1
Erscheint im IV. Quartal 2017.

Wie bei Chagall so auch bei Grasnick fallen Naturbild, Elemente aus der Welt der Musik und die Darstellung menschlicher Beziehungen in eins, loten sich gegenseitig aus, bestätigen einander – nirgends stehen sie im Gegensatz. Visionen von Harmonie? Ulrich Grasnick hat hierfür seine eigene Metapher: Fermate der Hoffnung.
York Freitag

Как у Шагала, так и у Грасника связываются в единое целое картины природы, элементы из мира музыки, изображение человеческих отношений; они проникают в суть друг друга, подтверждают друг друга — нигде нет противоречия. Концепция гармонии? Ульрих Грасник находит собственную метафору: фермата надежды.
Йорк Фрайтаг

Der Autor
Geboren 1938 als Sohn eines Apothekers in Pirna. Studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber" in Dresden und gehörte zum Ensemble der Komischen Oper Berlin unter Walter Felsenstein. Unter Grasnicks zahlreichen Veröffentlichungen sind jene hervorzuheben, in denen seine enge Beziehung zur bildenden Kunst erkennbar ist: „Liebespaar über der Stadt" (1979) und „Hungrig von Träumen (1990) – beide mit Gedichten zu Bildern von Marc Chagall – sowie „Das entfesselte Auge. Hommage à Picasso“ (1988), „Pastorale“ mit Gedichten zu Gemälden und Holzschnitten von Karl Schmidt-Rottluff und „Fels ohne Eile" mit Gedichten zu Bildern von Stefan Friedemann (2003).
Günter Schwarze vertonte Gedichte zu Marc Chagall von Ulrich Grasnick wie auch sein Gedicht „Das Licht der Steine löscht die Nacht“ anlässlich des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche. In Japan wurde 2011 Günter Schwarzes „Akatonbo – und die Libelle flog“ nach Worten von Ulrich Grasnick uraufgeführt.
Ulrich Grasnick leitet seit 1975 den Berliner Dichterkreis Köpenicker Lyrikseminar/Lesebühne der Kulturen. Seit 2017 lobt er einen von ihm gestifteten Lyrikpreis aus.
Er ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller und lebt in Berlin.

Писатель
Ульрих Грасник: Родился в 1938 году в семье фармацевта в Пирне. Закончил Высшую школу музыки «Карл Мария фон Вебер» в Дрездене по классу вокала. Работал в ансамбле Музыкального театра «Комическая опера» в Берлине под управлением Вальтера Фельзенштейна.
Среди многочисленных публикаций выделяются те, в которых узнаваема его тесная связь с изобразительным искусством: «Любящие над городом» (1979) и «От мечтаний голод» (1990), оба цикла стихов к картинам Марка Шагала, а также «Развязанный глаз. Чествование Пикассо» (1988), «Пастораль» со стихами к полотнам и ксилографиям Карла Шмидт-Ротлуфа и «Утёс без спешки» со стихами к картинам Штефана Фридеманна (2003).
Гюнтер Шварце переложил на музыку стихи Ульриха Грасника к картинам Марка Шагала, а также его стихотворение «Свет камней стирает ночь» по случаю восстановления Дрезденской Фрауенкирхе. В Японии в 2011 году впервые было представлено публике «Акатонбо — и стрекозы полетели» Гюнтера Шварце на слова Ульриха Грасника.
Ульрих Грасник руководит с 1975 года берлинским поэтическим кружком «Кёпеникский семинар лирики. Литературная сцена культур». C 2017 года присуждает учрежденную им премию поэзии.