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Belletristik

Lutz Saltner
LENIN - HITLER - ULBRICHT
Von Hunde-, Wander- und anderen Führern
Erzählungen
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, 208 Seiten, 12,90 €
ISBN 978-3-89998-294-7
Erscheint im III. Quartal 2019.

Zum Buch:
In 26 Kurzgeschichten werden auf rund 100 Seiten mit mehreren Abbildungen Episoden aus Kindheit und Jugend im nationalsozialistischen Deutschland, der SBZ bzw. DDR zwischen 1944 und 1989 erzählt. So spiegeln diese „Erinnerungsblätter“ aus persönlichem Erleben teils heiter, teils ernst, immer mit einem Schuss Ironie, kleinere und größere Ereignisse der Zeitgeschichte wider.
Dabei werden aus der Perspektive eines Jungen auch Begegnungen mit prominenten Persönlichkeiten geschildert. Mit Empathie, aber auch mit kritischer Distanz wird eine Zeit beschrieben, die historisch nah und doch schon so fern ist. Wir stoßen auf Kurioses und Skurriles, Jugendstreiche und Schnurren inklusive, finden Menschen aus dem Volk und solche von „öffentlichem Interesse“, Alphatiere, Ge- und Verführte – „große und kleine Leute“. In Manchem wird sich der Leser, soweit er die beschriebene Zeit miterlebt hat, wiederfinden, Orte kennen und Personen, auch Verschlüsseltes erahnen.
Für andere wird sich der Schleier, der sich bereits über die letzten 80 Jahre zu legen beginnt, gelüftet, um auf unterhaltsame Weise zu zeigen, wie es war. Fast alle hier dargestellten Geschichten haben sich so ähnlich im mitteldeutschen Raum abgespielt.


Monika Fehringer  
Wolkentiere
Kurzgeschichten aus Österreich
Broschur, 12,5 x 19,0 cm, 208 Seiten, 9,90 €
ISBN 978-3-89998-312-8
Erscheint im September 2019.

Zum Buch:
Ob das Lamento eines Mannes über die heutigen Frauen, der tödliche Ehrgeiz eines Radfahrers, das bange Warten auf eine möglicherweise schlimme medizinische Diagnose oder der eigenartige Bewohner einer fast leeren Wohnung …
Monika Fehringer beschreibt ihre Protagonisten und deren Welt aus humorvoll distanziertem Blickwinkel in facettenreichen und unterhaltsamen Kurzgeschichten. 
Lesen Sie selbst …


Sachbuch

BERLIN
Stadt der Erinnerungen

Reiseführer
Herausgegeben von Maria Czaputowicz, Urszula Cyrynger und Joanna Marszałek
Broschur, 12,0 x 21,0 cm, 280 Seiten, m. 42 teilw. farbigen Abbildungen, 14,90 €
ISBN 978-3-943583-66-3
Erscheint im I. Quartal 2019.

Zum Buch:
Woran erinnert sich die Stadt Berlin?
Woran kann es sich nicht erinnern?
Was würde es lieber vergessen?
Dieser Stadtführer bietet Antworten zu diesen Fragen. Junge polnische Historiker, Soziologen und Kulturwissenschaftler haben sich mit der kollektiven Erinnerung im Stadtraum Berlins befasst und einen außergewöhnlichen Stadtführer verfasst. Sie führen uns durch Berlin und bringen uns nicht nur die Geschichte, sondern auch die Bedeutung der wichtigsten Gedenkorte Berlins näher.
„Berlin. Stadt der Erinnerung“ beinhaltet 20 Artikel, die nicht nur die bekanntesten, sondern auch die weniger in der öffentlichen Wahrnehmung stehenden Orten den Spuren der beiden totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts gewidmet sind. Das Buch erklärt das Phänomen der komplizierten stadtmorphologischen Struktur Berlins, indem es in den Kontext des kollektiven Gedächtnisses und der Geschichtspolitik im heutigen Deutschland dargestellt wird.


Lyrik

 


Biografien

Nikolaus Markiewitz
Der weite Weg
Leben und Schatten meines Vaters - vom Armeeoffizier zum Priester in den Wirren Zeiten Osteuropas
Gebunden, 18 x 25 cm, ca. 460 Seiten, mit ca. 80 Abbildungen, 29,90 €
ISBN  978-3-89998-270-1
Erscheint im II. Quartal 2019


edition #tf19

FONTANE - 200 JAHRE

Zum Jubiläumsjahr von Theodor Fontane (1819-1898) werden wir einige Bücher vorbereiten.

Herausgegeben von Martin A. Völker

„In dem Gebiete der poetischen Erzählung verdient Theodor Fontane rühmende Erwähnung, dessen Gedicht Von der schönen Rosamunde (Dessau 1850) in ebenso anmuthiger wie gewandter Form leichte Versguirlanden um die tragische Geschichte schlingt. Das ist ein lustiges poetisches Schlittschuhlaufen auf glatter Eisfläche, nichts Holpriges, freilich auch keine Überfracht an Gedanken.“
Rudolf Gottschall

„Um als Lyriker der Liebe produktiv zu sein, war Theodor Fontane, banal ausgedrückt, zu monogam veranlagt.“
Paul von Szczepanski

 

Theodor Fontane
Archibald Bell the Cat 
Schottische Reisebilder

Broschur, 12,0 x 19,0 cm, ca. 102 Seiten, 7,90 €
ISBN 978-3-89998-274-9
Erscheint im IV. Quartal 2019.


Theodor Fontane
Moderne Dämonologie
Broschur, 12,0 x 19,0 cm, ca. 122 Seiten, 7,90 €
ISBN 978-3-89998-276-3
Erscheint im IV. Quartal 2019.


Theodor Fontane
Tod am Schipkapass
Literarische Sedimente, mit einem Vorwort von Kurt Tucholsky.
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, ca. 232 Seiten, 14,90 €
ISBN 978-3-89998-277-0
Erscheint im IV. Quartal 2019.


Historische Raritäten
EDITION RARA AVIS

hrsg. von Martin A. Völker

 

 


Edition Lessinghaus

hrsg. von Martin A. Völker

Zur Edition
Wie kein anderer Name steht der Name Lessings in Berlin für eine Kunstaffinität, eine Bildungs- und Humanitätstradition, die über das 18. ins 21. Jahrhundert reicht. Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) weilte während seines letzten Aufenthalts in Berlin 1765 bis 1767 im Haus Am Königsgraben 10. Es gehörte dem Kupferstecher und Verleger Johann David Schleuen (1711–1771) und befand sich bis zum Abriss am 3. Oktober 1910 in der Nähe des Bahnhofs Alexanderplatz. Anfang 1908 wurde dort das Lessing-Museum eingerichtet, welches wenige Tage nach dem Abriss des Gebäudes im Nicolaihaus in der Brüderstraße 13 wiedereröffnet wurde. Mit dem Lessing-Museum waren auch verbunden die Lessing-Gesellschaft und die berühmte Lessing-Hochschule, die bis zu ihrer Gleichschaltung und Zerschlagung während der NS-Zeit tausende Berliner Hörer verzeichnen konnte.
Der Anthea Verlag unterhält eine Dependance in dem heutigen Lessinghaus, einem mit einer Lessing-Gedenktafel versehenen Nachbau im Nikolaiviertel, Nikolaikirchplatz 7. Dieser Ort ist ebenso geschichtsträchtig: zwischen 1752 und 1755, während seines zweiten Aufenthalts, wohnte Lessing beengt im 2. Stock des alten Fachwerkbaus Nikolaikirchplatz 10, von wo aus er mit seinen Freunden Moses Mendelssohn (1729–1786) und Friedrich Nicolai (1733–1811) verkehrte.
Die Edition Lessinghaus pflegt die Traditionslinien und das Erbe Lessings in Berlin.

Zum Herausgeber der Edition
Martin A. Völker, geboren 1972 in Berlin. Dr. phil., Kulturwissenschaftler und Ästhetiker. Nach langjähriger Lehrstuhlassistenz am Seminar für Ästhetik der Berliner Humboldt-Universität arbeitet er heute als Publizist und Lektor, Dozent und Sciencecoach. Seit 2016 wirkt er als Gastprofessor für Germanistik an der Universität Stettin. Völker schreibt Essays zu vergessenen Autorinnen und Autoren der Literaturgeschichte des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, deren Werke er neu herausgibt, daneben Lyrik und Kurzprosa. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, im Internationalen PEN-Club sowie in der europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“ (Hansestadt Minden). Zuletzt erschienen als Editionen mit Völkers Essays: Katarina Botsky: In den Finsternissen (2012); Katarina Botsky: Krähendämmerung (2014); Peter Baum: Im alten Schloß (2015); Gerhard von Amyntor: Eine moderne Abendgesellschaft. Plauderei über Antisemitismus (2016).

 

Band 3
Gotthold Ephraim Lessing
Nathan der Weise
Gebunden, 12,0 x 19,0 cm,  ca. 210 Seiten, 3 Illustrationen von Franz Peters, 16,90 €
ISBN 978-3-943583-67-0
Erscheint im II. Quartal 2019.


edition Europa 2go

hrsg. von Martin A. Völker

https://sharingheritage.de/projekte/buchreihe-europa-2go

Zur Edition
Der Anthea Verlag nimmt das von der Europäischen Kommission ausgerufene Europäische Kulturerbejahr 2018 zum Anlass, eine neue Reihe zu beginnen: In der Reihe Europa 2go [sprich: Europa-to-go] werden kürzere Texte zu Ländern und einzelnen Städten Europas sowie schriftstellerische Extrakte zu europäischen Werten und zum geistigen Kulturerbe veröffentlicht. Die Reihe gewährt Einblicke in das europäische Denken, Dichten und Reisen.Eine Vielzahl von Autoren wurden nach vielen Jahrzehnten wiederntdeckt, die ohne Zweifel zur zur literarischen Schatzkammer Europas gehören.

Gemäß des Länderschwerpunkts der Leipziger Buchmesse 2018 behandeln die ersten drei Bände dieser Reihe das Land Rumänien: Im ersten Band wird ein stimmungsvoller Bericht wiedergegeben, der im Jahr 1882 als Bilder aus Rumänien erstmals erschien. Die heute unbekannte Autorin Adelheid Bandau beschreibt die Stadt Bukarest, das bunte Treiben des Jahrmarkts, die religiösen Orte und Feste, die Riten und Untiefen des Alltags. Sie endet mit der feierlichen Königskrönung des rumänischen Herrscherpaares im Mai 1881. Der zweite Band der Reihe enthält Erinnerungen und Essays der rumänischen Königin Elisabeth zu Wied (1843–1916), die unter dem Pseudonym Carmen Sylva vor allem Gedichte, aber auch Prosatexte und Dramatisches schrieb und in ihrer Zeit als bedeutende Schriftstellerin gefeiert wurde. „Von jedem Buche“, bemerkt sie 1907, „behält man meistens einen Satz“, und die vorliegende Zusammenstellung ist eine wahre Schatzkammer solcher Sätze der Lebenskunst, der Weisheit und inneren Einkehr, der schmerzhaften Krisen und der Hoffnung. Der dritte Band der Reihe Europa 2go versammelt Texte des 1889 verstorbenen rumänischen National- und Meisterdichters Mihai Eminescu. In besonderer Ausdeutung begegnet dem Leser die von deutschen Schriftstellern vorgeprägte Romantik: die Blaue Blume, die Naturbegeisterung sowie die enttäuschte Liebe und das Leiden am Leben. Die nihilistische Tendenz bei Eminescu, die das Grundgefühl der Moderne ausmacht, ist immer poetisch-schön.

Alle Bände sind mit einem Nachwort versehen, das die wesentlichen Informationen zu den Autoren, den ausgewählten Texten und ihren Kontexten prägnant wie essayistisch aufbereitet.

Diese Reihe wird mit Autoren aus Ost- und Westeuropa fortgesetzt.

 


Edition Berliner Leben

Hans Hyan
Jesellschaftspiele
Berliner Erlebnisse
Broschur, 12,5 x 19,0 cm, ca. 180 Seiten, 9,90 €
ISBN 978-3-89998-293-0
Erscheint im IV. Quartal 2019.


Kinderbücher

 


Kunst

 


Russischsprachige Literatur

Belletristik

 


 

Lyrik